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Strain und Counterstrain
Lorenz H. Jones veröffentlicht 1989 erstmals das gesamte Konzept von Strain und Counterstrain. Er entdeckte nach vielen Jahren der osteopathischen Praxis, dass die Lagerung eines Patienten in einer schmerzfreien Position zu einer vollständigen Verbesserung von Schmerzen und zur Wiederherstellung des funktionellen Bewegungsumfangs führt. Ferner fand er heraus, dass bei jeder muskulären Dysfunktion an bestimmten Stellen sog. Tenderpoints (schmerzhafte Druckpunkte) im Gewebe ausgelöst werden können.
Bei der Behandlung wird das betroffene Körperteil passiv in eine Position der größten Schmerzfreiheit geführt. Die schmerzfreie Position wird für 90 Sekunden beibehalten, danach führt man das betroffene Areal langsam in die neutrale Position zurück. Durch diese Lagerung in einer schmerzfreien Position wird die Belastung und damit die fehlerhafte Meldung unterbrochen; so vermindert sich
der dysfunktionaler Reflex der Propriorezeptoren (Lagerezeptoren). Diese Ten-
derpoints werden zur Diagnostik und Kontrolle der Behandlung eingesetzt; sie
werden fast bei allen Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen gefunden.
Jeder Tenderpoint in der Muskulatur steht für eine spezifische Gelenksdys funk-
tion; durch die Behandlung des schmerzempfindlichen Punktes kommt es schon während der Lagerung zu einer Schmerzreduktion.
Durch die richtige Positionierung wird es den Muskelspindeln ermöglicht, sich neu zu programmieren.
Quelle Osteopathie Sebastian Pfundstein
Cox-Traktion Flexion Technik:
Quelle Chiropraktik USA , Dr. Cox
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