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Darf es noch ein bisschen safety in Me sein?

Darf es noch ein bisschen SIMs sein?

Wenn Schmerzen länger anhalten, dann haben wir manchmal das Gefühl die Kontrolle darüber zu verlieren. Sie kommen & gehen. Manchmal ohne erkennbaren Grund, ohne dass wir sie mit bestimmten Aktivitäten in Zusammenhang bringen können. Aber vielleicht gibt es ja auch andere Faktoren, eben keine körperlichen Aktivitäten, welche sich auf unser Empfinden auswirken können. Im positiven wie auch im negativen Sinne. Ja, natürlich, ganz klar. Vorhanden, aber ohne eine spezifische Bezeichnung. 

Darf ich vorstellen, deine SIMs & DIMs.                             

SIMs=Saftey in me    |   DIMs=Danger in me.

Dies sind unspezifische Faktoren in unserer Umwelt, in uns, welche unsere Empfindungen, unsere Wahrnehmung  beeinflussen.

Was ist jetzt damit gemeint?

Insgesamt kann man die SIMs & die DIMs in verschiede Faktoren unterscheiden. Dinge die wir Wissen, Denken, annehmen. Dinge dir wir machen. Dinge die wir sagen. Orte an denen wir uns aufhalten. Menschen in unserem Leben. Erfahrungen die wir schon gemacht haben.

Sie bestehen aus unserem Palast an Dingen die wir Wissen, Denken und  Annehmen.

Natürlich, hast Du als unsere Klient*in das Wissen über die Heilungsphasen & die Heilungsdauer & die Prognosen des Körpers, somit fühlst du Dich deinem Körper nur noch halb so stark ausgeliefert in seinem Empfindungswesen, als wie es wäre, wenn Du, dass alles nicht wüstest, dann würdest Du Dich deinem Schmerz eher ausgeliefert  fühlen >> das wäre definitiv Danger in Me. 

Werden wir jedoch darüber aufgeklärt & bekommen realistische Prognosen, dann ist unser Verständnis zum Schmerzen besser & wir sind definitiv gelassener. Aus einen DIMs wird ein SIMs. 

Ein anderes Beispiel: Vielleicht wird uns beim Nachdenken über unsere Symptome klar, dass diese deutlicher werden wenn blödes Gespräche anstehen, wenn ich bestimmte Aufgaben zu erledigen habe, wenn die Kaffeemaschine kaputt ist (DIMs).

Wenn es Dir besser geht nur weil Du mit einem Lieblingsmenschen an unseren Lieblingsort bist, Dann herzlichen Glückwunsch, dann hast du ein SIMs gefunden.

Und wie soll mir das jetzt helfen? 

Na ja, nun wäre Mal etwas Konzentration für das Thema wichtig. Nimm Dir Papier | Post it’s und einen Stift und schreibe frei von der Leber, was die wichtigsten Themen (ein Thema pro Post it) sind, die die Dir Angst machen, aber auch die die Dich schwer Beglücken oder zumindestens ausreichend zufrieden stellen. Dann siehst Du vielleicht direkt welche DIMs du  einfach aus dem Leben streichen kannst, weil Sie einfach ein Relikt aus vergangener Zeit sind, welche DIMs mit etwas gutem Willen vielleicht in ein SIMs umgewandelt werden können und welche DIMs echt danger sind und externe Hilfe benötigen oder ein gutes Gespräch mit deiner Physiotherapeut*in, oder vielleicht hast Du eine Idee wie Du ein SIMs neu kreieren könntest (z. B. Ein Hobby welchem Du schon lange gerne nachgehen möchtest)

Wichtig ist. Du musst in Dich horchen. Du musst ehrlich zu Dir sein, nur dann kannst Du DIMs eliminieren. Wir helfen gern, sind aber nur eine Hilfe im Sinne von Aufklärung über Schmerzmechanismen, Deduktion und positivem Körpererlebnis.

Gerne helfen wir dir SIMs in Hülle und Fülle zu kreieren. IDEEn kein Problem. Vorschläge echt easy.

Also: Darf es noch ein bisschen SIMs sein?

Sandra Breiter-Staufenbiel

About Sandra Breiter-Staufenbiel

Was macht mich aus? Warum ist es ein Unterschied von mir behandelt zu werden? Wo es doch viele Manual Therapeutin im Mailand Konzept, mit Spezialisierung für CMD im CRAFTA Konzept gibt. Meine Antwort: Ich bin Künstlerin. Im tiefsten inneren meines Selbst bin ich einfach Künstlerin. Meine Interpretation deines Körpers ist meine Profession, ich erlebe meinen Beruf als Passion, der ich ohne Kraftaufwand Tag für Tag nachgehen kann. Meine Hauptklientel hat sehr schwierige oder längerfristige Körperlich Strukturelle Impairments. Ich bin gut in Anamnese , Screening & Therapieentwicklung, Prognose & Symptom bezogene Prozesserläuterung.

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